Micron Document
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<title>Schloss Chambord</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">Schloss Chambord</span></h1>
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<p><b>Schloss Chambord</b> (<span style="font-style:normal;font-weight:normal"><a href="Franz%C3%B6sische_Sprache" title="Französische Sprache">französisch</a></span> <span lang="fr-Latn" style="font-style:italic">Château de Chambord</span>) ist das größte <a href="Schloss_(Architektur)" title="Schloss (Architektur)">Schloss</a> des <a href="Loiretal" class="mw-redirect" title="Loiretal">Loiretales</a>. Es liegt ca. 15 Kilometer östlich von <a href="Blois" title="Blois">Blois</a> in einem ausgedehnten früheren Jagdgebiet. Der <a href="Architektur_der_Renaissance" title="Architektur der Renaissance">Renaissancebau</a> wurde in der ersten Hälfte des <a href="16._Jahrhundert" title="16. Jahrhundert">16. Jahrhunderts</a> unter König <a href="Franz_I._(Frankreich)" title="Franz I. (Frankreich)">Franz I.</a> als Prunk- und <a href="Jagdschloss" title="Jagdschloss">Jagdschloss</a> bei <a href="Chambord_(Loir-et-Cher)" title="Chambord (Loir-et-Cher)">Chambord</a> errichtet und gilt als das prächtigste aller <a href="Schl%C3%B6sser_der_Loire" title="Schlösser der Loire">Loireschlösser</a>.
</p>

<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Geschichtlicher_Überblick"><span id="Geschichtlicher_.C3.9Cberblick"></span>Geschichtlicher Überblick</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="16._und_17._Jahrhundert">16. und 17. Jahrhundert</h3></div>

<p>Beim Regierungsantritt Franz I. war das Tal der Loire mit seinen Schlössern und Burgen das gesellschaftliche und kulturelle Zentrum des höfischen Frankreichs. Unter dem Einfluss und dem <a href="M%C3%A4zen" title="Mäzen">Mäzenatentum</a> des Königs etablierte sich die Kunst der aus Italien stammenden <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissance</a> endgültig im Land und führte zu zahlreichen Neubauten, die noch heute die Region des Loiretals prägen.
</p><p>Neben dem <a href="Schloss_Fontainebleau" title="Schloss Fontainebleau">Schloss von Fontainebleau</a> war das 1519 begonnene Schloss Chambord das aufwändigste Projekt Franz I. Das Schloss war ein Bau mit großer Bedeutung: Es sollte einerseits dem Hof als Jagdschloss dienen, doch wichtiger war, mit dem Bau als Symbol der Macht die Leistungsfähigkeit und Stärke Frankreichs zu demonstrieren – ähnlich wie das <a href="Schloss_Versailles" title="Schloss Versailles">Schloss Versailles</a> des <a href="Ludwig_XIV." title="Ludwig XIV.">Sonnenkönigs</a> eineinhalb Jahrhunderte später. Franz I. machte sich Hoffnungen, Kaiser <a href="Karl_V._(HRR)" title="Karl V. (HRR)">Karl V.</a> die Krone entwinden zu können und an seiner statt die Herrschaft über das <a href="Heiliges_R%C3%B6misches_Reich" title="Heiliges Römisches Reich">Heilige Römische Reich</a> zu erlangen. Diesem Unterfangen sollte Chambord als steinernes Sinnbild der französischen Vormacht dienen. Die Hoffnungen des Königs erfüllten sich nicht, und so blieb Chambord nur ein überdimensioniertes Jagdschloss; es diente weder ihm noch einem anderen französischen Herrscher als dauerhafte Residenz. Der an seinen ambitionierten Plänen gescheiterte König Franz verbrachte in Chambord insgesamt nur wenige Wochen. Immerhin gelang es ihm, den habsburgischen Rivalen Karl V. 1539 zu einem Besuch zu laden, der das Schloss als <i>den Inbegriff dessen, was menschliche Kunst hervorzubringen vermag</i> bezeichnete.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Auch wenn sich in Chambord kein fester Hof etablierte, so nahm das Schloss als Jagdsitz doch eine bedeutende Rolle ein. Während der großen Jagden wurden hier mehrere tausend Personen beherbergt. Abgesehen von den Jagdgesellschaften stand der riesenhafte Bau weitgehend leer. 1552 wurde hier der <a href="Vertrag_von_Chambord" title="Vertrag von Chambord">Vertrag von Chambord</a> unterzeichnet. Der Sonnenkönig <a href="Ludwig_XIV." title="Ludwig XIV.">Ludwig XIV.</a> nutzte es gelegentlich für opulente Feste. In seiner Regierungszeit wurde <a href="Moli%C3%A8re" title="Molière">Molières</a> Ballett <a href="Der_B%C3%BCrger_als_Edelmann" title="Der Bürger als Edelmann">Der Bürger als Edelmann</a> 1670 im Schloss uraufgeführt. Chambord war, wie alle frühen Königsschlösser, die nicht Hauptresidenz waren (im Unterschied zum späteren Schloss Versailles), nicht ständig möbliert. Sollte es zu Jagd- oder sonstigen Zwecken genutzt werden, mussten Personal und Mobiliar aus den königlichen Möbeldepots herangeschafft werden.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="18._Jahrhundert">18. Jahrhundert</h3></div>
<p>Von 1725 bis 1733 diente das Schloss als Residenz des exilierten polnischen Königs <a href="Stanislaus_I._Leszczy%C5%84ski" title="Stanislaus I. Leszczyński">Stanislaus I. Leszczyński</a>. Von 1748 bis zu seinem Tode 1750 erhielt es der französische <a href="Marschall" title="Marschall">Marschall</a> <a href="Moritz_von_Sachsen_(1696%E2%80%931750)" title="Moritz von Sachsen (1696–1750)">Moritz von Sachsen</a> als Wohnsitz. Der bei seinen Soldaten beliebte und zeitlebens ungeschlagene Feldherr ließ die umliegenden Sümpfe trockenlegen, um Seuchengefahren vorzubeugen. Außerdem unterhielt er eine große <a href="Menagerie" title="Menagerie">Menagerie</a> in der Nähe des Schlosses. Für deren Ausstattung beantragte er beim Kurfürsten von Sachsen im Februar 1738 die Übersendung von 100 lebenden Rehen. Sächsische Forstbedienstete sollten Rehkitze einfangen, das Jahr über aufziehen und im Herbst nach <a href="Torgau" title="Torgau">Torgau</a> bringen. Von dort sollten die Rehe mit einem Schiff über Hamburg nach Paris gebracht werden.
</p>

<p>Das von ihm bewohnte Appartement ließ der Marschall wohnlich einrichten: die nackten Steinwände wurden mit Holztäfelungen versehen, Parkett wurde verlegt, und – die wichtigste Komfortsteigerung – Moritz ließ sich in seiner Heimat vier riesige Kachelöfen aus Fayence anfertigen und in seinen Räumen aufstellen. Mit diesen Öfen konnte er das Beheizungsproblem, das durch die vorhandenen offenen Kamine nur dürftig gemildert wurde, beheben. Der Marschall ließ außerdem in einem der Korridore ein Theater errichten.
</p><p>Die vier Öfen, die vom Grafen Moritz von Sachsen für Schloss Chambord angeschafft wurden, bestehen nicht aus <a href="Mei%C3%9Fener_Porzellan" class="mw-redirect" title="Meißener Porzellan">Meißener Porzellan</a>, sondern aus <a href="Fayence" title="Fayence">Fayence</a> und sind vom Töpfermeister J. M. Schmidt 1748/49 in <a href="Danzig" title="Danzig">Danzig</a> angefertigt worden. Das sächsische Wappen unter der Ofenbekrönung trägt, entgegen dem üblichen Wappen mit der schrägrechts verlaufenden sächsischen Raute, einen sogenannten <a href="Bastardfaden" title="Bastardfaden">Bastardfaden</a> mit einer schräglinks verlaufenden Raute.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Zur Zeit der <a href="Franz%C3%B6sische_Revolution" title="Französische Revolution">Französischen Revolution</a> wurde das Schloss geplündert und das wenige verbliebene Inventar geraubt. Eine Zeitlang drohte Chambord sogar der Abbruch.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Vom_19._Jahrhundert_bis_zur_Gegenwart">Vom 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart</h3></div>
<p>Als der Dichter <a href="Gustave_Flaubert" title="Gustave Flaubert">Gustave Flaubert</a> im 19. Jahrhundert durch die verwaisten Räume des riesigen Schlosses schlenderte, sinnierte er über dessen seltsames Geschick: <i>Es ist alles gegeben worden, so als ob niemand es haben oder behalten wollte. Es sieht aus, als ob es so gut wie nie benutzt worden und immer zu groß gewesen sei. Es ist wie ein verlassenes Hotel, in dem die Reisenden nicht einmal ihre Namen an den Wänden hinterließen.</i>
</p><p><a href="Napoleon_Bonaparte" title="Napoleon Bonaparte">Napoléon I.</a> übergab das Schloss zu Beginn des 19. Jahrhunderts an <a href="Louis-Alexandre_Berthier" title="Louis-Alexandre Berthier">Louis-Alexandre Berthier</a>. Während des <a href="Deutsch-Franz%C3%B6sischer_Krieg" title="Deutsch-Französischer Krieg">Deutsch-Französischen Krieges</a> von 1870 bis 1871 diente es als Lazarett und war Schauplatz eines Gefechts zwischen französischen und deutschen Truppen. Dabei wurde das Schloss von <a href="Hessen" title="Hessen">hessischen</a> Truppen unter Hauptmann Kattrein gestürmt.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Während des <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkrieges</a> diente das Schloss als Depot für ausgelagerte Objekte des <a href="Louvre" title="Louvre">Louvre</a>.
</p><p>Schloss Chambord war das Vorbild für den Um- und Neubau des ursprünglichen <a href="Schweriner_Schloss" title="Schweriner Schloss">Schweriner Schlosses</a> in den Jahren 1845 bis 1857. Schloss Chambord mit seinem Park steht seit 1981 auf der <a href="UNESCO-Welterbe" title="UNESCO-Welterbe">UNESCO-Weltkulturerbeliste</a>. Es ist das größte und bekannteste der Loire-Schlösser und für Besucher zugänglich. Im Schloss sind die Prunkräume zu besichtigen, außerdem beherbergt es wechselnde Ausstellungen zu verschiedenen Themen.<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Im Jahr 2000 wurden die zahlreichen Schlösser an der Loire sowie die Naturlandschaft des Loiretals zwischen den Städten Sully-sur-Loire und Chalonnes-sur-Loire zum Eintrag „Tal der Loire zwischen Sully-sur-Loire und Chalonnes“<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> in der UNESCO-Weltkulturerbeliste zusammengefasst.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schlossanlage">Schlossanlage</h2></div>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Architektur_des_Bauwerks">Architektur des Bauwerks</h3></div>

<p>Der Bau aus in der Nähe abgebautem Kalkstein ist im italienischen Renaissancestil errichtet, der von französischer Ausführung geprägt ist. Er enthält sowohl sakrale als auch militärische Elemente. Die Baumeister des Schlosses sind vermutlich <a href="Leonardo_da_Vinci" title="Leonardo da Vinci">Leonardo da Vinci</a> als Ideengeber und <a href="Domenico_da_Cortona" title="Domenico da Cortona">Domenico da Cortona</a>, der die Baupläne erstellte.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Es gibt enge Bezüge zur architektonischen Gedankenwelt des Leonardo, sodass seine Beteiligung an den frühen Planungsberatungen wahrscheinlich ist.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Ausführende Baumeister waren die Brüder Jacques und Denis Sourdeau.<sup id="cite_ref-books-0eID05x7KTkC-134_8-0" class="reference"><a href="#cite_note-books-0eID05x7KTkC-134-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Mit dem Bau wurde 1519, dem Todesjahr da Vincis begonnen, und 1539, als der König dort Kaiser <a href="Karl_V._(HRR)" title="Karl V. (HRR)">Karl V.</a> empfing, war er immer noch nicht abgeschlossen. Der quadratische Kernbau mit vier Ecktürmen, der sogenannte Donjon, war um 1540 vollendet. Entsprechend der Bauaufgabe, quasi als großes Jagdlager für eine ganze Anzahl hochstehender Gäste fast gleichen Ranges, bot Schloss Chambord eine größere Anzahl ähnlich großer und ähnlich ausgestatteter herrschaftlicher Wohnappartements ohne architektonische Hervorhebung einer besonderen Wohnung für den königlichen Hausherrn.
</p><p>Bis zum Tode des Bauherren im Jahre 1547 arbeitete man links und rechts an zwei Erweiterungsflügeln, nun mit separaten königlichen Wohnbereichen, die aber nicht mehr vollendet wurden. Die Bauarbeiten waren sehr aufwändig: 1.800 Arbeiter trieben Holzpfähle als Fundamente fünf Meter tief in den sumpfigen Boden. Maurer schichteten über 15 Jahre lang Stein auf Stein. Das Schloss zählt sechs hohe Türme, 440 Räume, 365 Feuerstellen und 84 Treppen. Insgesamt dauerte die Bauzeit 25 Jahre – mit Umbauten und Nachbesserung aber noch länger.
</p><p>Das auffälligste Merkmal des Schlosses ist die ungewöhnlich reiche Dachlandschaft, die in dieser Form nahezu einzigartig ist. Besonders hier finden sich asymmetrisch angeordnete Kamine, Fenster und Türmchen in den beiden Schlossflügeln. Auch die großen Rundtürme weisen starke Asymmetrien in der Anordnung der Fenster auf, die sich bis zum Erdgeschoss hinziehen, was in diesem Ausmaß in der <a href="Architektur_der_Renaissance" title="Architektur der Renaissance">Architektur der Renaissance</a> nicht auftritt. Der kreuzförmige Grundriss des <a href="Corps_de_Logis" title="Corps de Logis">Corps de Logis</a> wird über den Eckappartements von vier steilen Pyramidendächern überragt, die direkt in die kegelförmigen Dächer der Ecktürme übergehen. Wo sich in den darunter liegenden Stockwerken die kreuzförmigen Korridore befinden, ist das Dach als Terrasse begehbar ausgeführt, so dass die Aufbauten, die aus diversen <a href="Zwerchhaus" title="Zwerchhaus">Lukarnen</a>, Schornsteinen und Laternen bestehen, den Eindruck einer Stadtlandschaft vermitteln. Der Schriftsteller <a href="Fran%C3%A7ois-Ren%C3%A9_de_Chateaubriand" title="François-René de Chateaubriand">Chateaubriand</a> verglich den Kontrast der ebenmäßigen Fassaden und des überbordenden Dachaufbaus mit <i>einer Frau mit vom Wind zerzausten Haaren</i>.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Schieferbedachungen und die Menge von <a href="Fiale" title="Fiale">Fialen</a> im <a href="Flamboyantgotik" title="Flamboyantgotik">Flamboyantstil</a> der <a href="Sp%C3%A4tgotik" class="mw-redirect" title="Spätgotik">Spätgotik</a> bilden einen Kontrast zum symmetrischen Aufbau des Anwesens im Stil der Renaissance.
</p>

<p>In der Nordwestansicht, also von der Hauptseite her gesehen, ist der von den mittleren zwei Türmen flankierte Teil das eigentliche quadratische Corps de Logis, die Verbindungstrakte zu den beiden äußeren Türmen sind Galerien von geringer Bautiefe. An die beiden äußeren Türme schließen sich die Seitentrakte an.
</p><p>Der Grundriss ist regelmäßig: Das Corps de Logis, das auch oft als <a href="Donjon" title="Donjon">Donjon</a> bezeichnet wird, hat die Grundform eines Quadrates, dessen Ecken in je einem Turm aufgehen. Die Mitte dieses Quadrates bildet das bis oben hin offene <a href="Treppenhaus" title="Treppenhaus">Treppenhaus</a>, das durch eine riesige bis zum Dach durchlaufende doppelläufige Wendeltreppe beherrscht wird. Diese Treppenanlage mündet in eine <a href="Ziborium_(Altaraufbau)" title="Ziborium (Altaraufbau)">ziboriumähnliche</a> offene Laterne. Möglicherweise geht die für die Bauzeit einmalige doppelläufige Treppe auf eine Idee Leonardo da Vincis zurück. Von diesem <a href="Treppenturm" title="Treppenturm">Wendelstein</a> gehen auf jeder Etage kreuzförmig und orthogonal zu den Seiten des Quadrates vier große Korridore ab. In den Ecken des Quadrates, also linker und rechter Hand jedes Korridors, befinden sich <a href="Appartement" title="Appartement">Appartements</a>, d.&nbsp;h. abgeschlossene Wohnungen für je eine Person, bestehend aus Vorzimmer, Zimmer und Kabinett oder Garderobe. Auch in jedem der Türme befindet sich pro Etage ein solches Appartement, sodass sich auf jeder Etage insgesamt acht Wohnungen befinden (vier in den Ecken und vier in den Türmen). Das Corps des Logis wird von zwei Galerieflügeln flankiert, die in zwei weiteren Türmen enden (der westliche beherbergt die Schlosskapelle), die wiederum zwei der Eckpunkte der gesamten Anlage bilden. Hofseitig ist das Schloss von drei niedrigen Wirtschaftsflügeln umgeben, deren entgegengesetzte Ecken durch niedrige Turmstümpfe betont werden.
</p>

<p>Das architektonisch konsequente und allein gestalterischen Gesichtspunkten unterworfene Konzept des Schlosses lässt jeden Wohnkomfort vermissen. Die Innenräume werden zum Teil durch offene Galerien an den Außenwänden verbunden, die großen Räume ließen sich durch die Kamine kaum erwärmen. Dennoch sind die (wenigen) sanitären Einrichtungen von erstaunlicher Raffinesse: die den Unrat in den Keller führenden Latrinen werden wie das große Fäkaliensammelbecken über vom Keller bis auf das Dach führende Lüftungsschächte entlüftet, in denen der über die dachseitigen Öffnungen streichende Wind einen Unterdruck erzeugt und somit die Gase und Gerüche über das Dach abführt. Unter Moritz von Sachsen wurden einige Umgestaltungen an den Innenräumen vorgenommen, die nicht nur im Geschmack der Zeit neu dekoriert wurden, sondern durch hohe Kachelöfen aus Sachsen nun auch besser zu beheizen waren.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Symbolik">Symbolik</h3></div><p>
Der Neubau des <a href="Renaissance" title="Renaissance">Renaissanceschlosses</a> war ein Bauwerk von symbolhafter Bedeutung. Die Baugestalt wurde durch die Beschreibung des auf die Erde herabkommenden <a href="Neues_Jerusalem" title="Neues Jerusalem">Neuen Jerusalem</a> aus der <a href="Offenbarung_des_Johannes" title="Offenbarung des Johannes">Offenbarung des Johannes</a> inspiriert. </p> <p> Überall findet sich symbolhaft das „F“, die Verschmelzung von Franz und Frankreich, sowie der Feuer speiende und vom Feuer umgebene Salamander, das Wappentier des Königs und Verkörperung des Mottos „Ich ernähre mich davon und ich lösche es aus“ (lat. <i>Nutrisco et extinguo</i>, frz. <i>Je m’en nourris et je l’éteins</i>) – Franz I. Idee des im und vom Feuer lebenden <a href="Feuersalamander" title="Feuersalamander">Feuersalamanders</a> – übertragen: Leben vom guten Feuer (Geist) – Vernichten der schlechten Feuer.
</p><div class="mw-heading mw-heading3"><h3 id="Park_und_Jagdgebiet">Park und Jagdgebiet</h3></div>
<p>Das Schloss steht auf einer rechteckigen Grundfläche von 156 mal 117 Metern. Es wird nach mittelalterlichem Vorbild von Wassergräben bzw. von der hier kanalisierten Cosson, einem Nebenfluss der Loire, umflossen. Der Haupt- und der Hoffassade liegen große schlichte <a href="Parterre_(Gartenkunst)" title="Parterre (Gartenkunst)">Rasenparterres</a> vor, und der Schlossbereich führt weiträumig in die Landschaft. Die Gartenanlage des Schlosses wird seit 2016 im Stil des 18. Jahrhunderts, nach alten Plänen und <a href="Geophysikalische_Prospektion" title="Geophysikalische Prospektion">geophysikalischer Prospektion</a>, rekonstruiert.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Das Schloss und der <a href="Schlosspark" title="Schlosspark">Park</a> sind von einer 32 Kilometer langen Mauer umgeben, nach damaliger Messung acht Wegstunden lang. In dem dazugehörigen Wald inszenierte Franz I. seine <a href="Parforcejagd" title="Parforcejagd">Parforcejagden</a>, bei denen Wildschweine und Hirsche zu Tode gehetzt wurden. Das Jagdgebiet war mit 5.433 Hektar fast so groß wie die Fläche von Paris. Zum Park gehört auch ein Weinberg von 14 ha. Ein Teil der Ernte wird als <a href="Appellation_d%E2%80%99Origine_Contr%C3%B4l%C3%A9e" title="Appellation d’Origine Contrôlée">AOC</a> Cheverny vermarktet.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Schloss_Chambord_im_Film"><i>Schloss Chambord</i> im Film</h2></div>
<p>Chambord war schon seit den 1920er-Jahren ein beliebter Drehort für Spielfilme.<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Es war einer der Spielorte des Films <i><a href="Die_Prinzessin_von_Cleve" title="Die Prinzessin von Cleve">Die Prinzessin von Cleve</a></i> (einer <a href="Literaturverfilmung" title="Literaturverfilmung">Verfilmung</a> des <a href="Die_Prinzessin_von_Cl%C3%A8ves" title="Die Prinzessin von Clèves">gleichnamigen Romans</a>) durch <a href="Jean_Delannoy" title="Jean Delannoy">Jean Delannoy</a> (1961), mit <a href="Jean_Marais" title="Jean Marais">Jean Marais</a> in der Rolle des Prinzen und <a href="Marina_Vlady" title="Marina Vlady">Marina Vlady</a> als Prinzessin.
</p>
<dl><dt>Dokumentationen</dt></dl>
<ul><li><i>Pracht und Prunk an der Loire: Schloss Chambord.</i> (OT: <i>Chambord. Le château, le roi et l’architecte.</i>) Dokumentarfilm mit szenischer Dokumentation, Frankreich, 2015, 91 Min., Buch und Regie: Marc Jampolsky, Produktion: <a href="Arte" title="Arte">arte</a> France, Gédéon Programmes, Inrap, <a href="CNRS" class="mw-redirect" title="CNRS">CNRS</a> Images, Erstsendung: 5. Dezember 2015 bei arte, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.arte.tv/guide/de/056815-000/pracht-und-prunk-an-der-loire-schloss-chambord">Inhaltsangabe</a> von arte.</li>
<li><i>Chambord – Ein Luftschloss aus Stein.</i> Dokumentarfilm, Deutschland, 1999, 14:50 Min., Buch und Regie: Thomas Uhlmann, Produktion: <a href="SWR" class="mw-redirect" title="SWR">SWR</a>, Reihe: <i><a href="Sch%C3%A4tze_der_Welt" title="Schätze der Welt">Schätze der Welt</a></i>, Erstsendung: 19. Dezember 1999 bei SWR, <a rel="nofollow" class="external text" href="http://www.swr.de/schaetze-der-welt/chambord/-/id=5355190/did=5980446/nid=5355190/r8xbdr/index.html">Video und Filmtext</a> von SWR.</li>
<li><i>Da Vinci Code an der Loire&nbsp;: das Geheimnis von Schloss Chambord</i>. ZDF 2020.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Monique Chatenet: <i>Chambord</i>. Paris 2001, ISBN 2-85822-660-1.</li>
<li>Claudine Lagoutte: <i>Das Loire-Schloss Chambord.</i> Ouest France, Rennes ISBN 2-85882-921-7; Edition Geisselbrecht, Lübeck 1986, ISBN 3-89031-094-X.</li>
<li>Wolfgang Metternich: <i>Schloss Chambord an der Loire. Der Bau von 1519–1524.</i> Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1985, ISBN 3-534-01580-0.</li>
<li>Wolfgang Metternich: <i>Schloss Chambord an der Loire – Elemente des Burgenbaus in einem Schloss an der Loire.</i> In: <a href="Hartmut_Hofrichter" title="Hartmut Hofrichter">Hartmut Hofrichter</a> (Hrsg.): <i>Die Burg – ein kulturgeschichtliches Phänomen.</i> (=<i>Veröffentlichungen der Deutschen Burgenvereinigung e.&nbsp;V., Reihe B, Schriften Band 2</i> und Sonderheft <i>Burgen und Schlösser</i>). Theiss, Stuttgart 1994, ISBN 3-8062-1134-5, S.&nbsp;110–118.</li>
<li>Manfred Franz: <i>Geschichte und Ikonologie des Schweriner Schlosses.</i> (Kunstgeschichtlicher Teil der Restaurierungskonzeption, Typoskript. 8 Bd.). erarbeitet im Auftrag des Landtages Mecklenburg-Vorpommerns und der Stiftung Denkmalschutz, einsehbar – nicht ausleihbar – u.&nbsp;a. in der Landtagsbibliothek MVPs und der Bibliothek des Schweriner Schlossmuseums (fälschlich unter dem Titel „Baugutachten“). Darin: Kapitel über Schloss Chambord und umfangreiche Literaturangaben u.&nbsp;a. zur Omphalos-Thematik.</li>
<li>Rainer G. Richter: <i>Die Öfen des Dresdener Kunstgewerbemuseums. Eine kleine Museums- und Ofengeschichte in Sachsen.</i> In: <i>Jahrbuch der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden.</i> <span class="-print"><a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220419-733X%22&amp;key=cql">0419-733X</a></span></span>, 2009 (35), Dresden 2011, S. 8–27 (speziell S. 20 und 21).</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Weblinks">Weblinks</h2></div>
<div class="sisterproject" style="margin:0.1em 0 0 0;"><div class="noresize noviewer" style="display:inline-block; line-height:10px; min-width:1.6em; text-align:center;" aria-hidden="true" role="presentation"><span class="mw-default-size" typeof="mw:File"><span title="Commons"></span></span></div><b><span class=""><a class="external text" href="https://commons.wikimedia.org/wiki/Ch%C3%A2teau_de_Chambord?uselang=de"><span lang="en">Commons</span>: Schloss Chambord</a></span></b>&nbsp;– Album mit Bildern, Videos und Audiodateien</div>
<ul><li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.chambord.org/">chambord.org</a></li>
<li><a rel="nofollow" class="external text" href="https://de.france.fr/de/loiretal/artikel/schloss-chambord-0">Schloss Chambord</a> in: <i>france.fr</i> (deutsch)</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
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<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Rainer G. Richter: <cite style="font-style:italic">Die Öfen des Dresdener Kunstgewerbemuseums. Eine kleine Museums- und Ofengeschichte in Sachsen</cite>. In: <cite style="font-style:italic">Jahrbuch der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden 35</cite>. 2011, <a href="Internationale_Standardnummer_f%C3%BCr_fortlaufende_Sammelwerke" title="Internationale Standardnummer für fortlaufende Sammelwerke">ISSN</a>&nbsp;<span style="white-space:nowrap"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://zdb-katalog.de/list.xhtml?t=iss%3D%220419-733X%22&amp;key=cql">0419-733X</a></span>, <span style="white-space:nowrap">S.<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>20<span style="display:inline-block;width:.2em">&nbsp;</span>f</span>.<span class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Ajournal&amp;rfr_id=info:sid/de.wikipedia.org:Schloss+Chambord&amp;rft.atitle=Die+%C3%96fen+des+Dresdener+Kunstgewerbemuseums.+Eine+kleine+Museums-+und+Ofengeschichte+in+Sachsen&amp;rft.au=Rainer+G.+Richter&amp;rft.date=2011&amp;rft.genre=journal&amp;rft.issn=0419-733X&amp;rft.jtitle=Jahrbuch+der+Staatlichen+Kunstsammlungen+Dresden+35&amp;rft.pages=20f&amp;rft.place=Dresden" style="display:none">&nbsp;</span></span>
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<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text"><style data-mw-deduplicate="TemplateStyles:r261891140">
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</style><a rel="nofollow" class="external text" href="https://archive.today/20090329035058/http://de.franceguide.com/veranstaltungen/-Made-in-Chambord-Eine-originelle-und-amusante-Ausstellung-im-bekanntesten-der-Schlosser-des-Loiretals.html?nodeID=406&amp;EditoID=193151">Ausstellung <i>Made in Chambord</i> (2009),</a> (<span class="webarchiv-memento"><a href="Webarchivierung#Begrifflichkeiten" title="Webarchivierung">Memento</a></span> vom 29. März 2009 im Webarchiv <i><a href="Archive.today" title="Archive.today">archive.today</a></i>).</span>
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/* start https://de.wikipedia.org/ */


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/* end https://de.wikipedia.org/ */
</style><span class="dewiki-iconexternal"><a class="external text" href="https://redirecter.toolforge.org/?url=https%3A%2F%2Fwww.zdf.de%2Fdokumentation%2Fzdfinfo-doku%2Fda-vinci-code-an-der-loire-das-geheimnis-von-schloss-chambord--100.html">Original</a></span><span>;</span><span class="Abrufdatum"> abgerufen am 21.&nbsp;Januar 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&amp;rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&amp;rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3ASchloss+Chambord&amp;rft.title=Da+Vinci+Code+an+der+Loire+%E2%80%93+Das+Geheimnis+von+Schloss+Chambord+-+ZDFmediathek&amp;rft.description=Da+Vinci+Code+an+der+Loire+%E2%80%93+Das+Geheimnis+von+Schloss+Chambord+-+ZDFmediathek&amp;rft.identifier=https%3A%2F%2Fweb.archive.org%2Fweb%2F20200708030022%2Fhttps%3A%2F%2Fwww.zdf.de%2Fdokumentation%2Fzdfinfo-doku%2Fda-vinci-code-an-der-loire-das-geheimnis-von-schloss-chambord--100.html&amp;rft.date=2020-07-08&amp;rft.source=https://www.zdf.de/dokumentation/zdfinfo-doku/da-vinci-code-an-der-loire-das-geheimnis-von-schloss-chambord--100.html">&nbsp;</span></span>
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<p><span class="geo noexcerpt" style="display:none"><span class="body"></span><span class="latitude">47.615972222222</span><span class="longitude">1.5172222222222</span><span class="elevation"></span></span><span id="coordinates" class="coordinates -print"><span title="Koordinatensystem WGS84">Koordinaten: </span><a class="external text" href="geo:47.615972222222,1.5172222222222"><span title="Breitengrad">47°&nbsp;36′&nbsp;57,5″&nbsp;<abbr title="Nord">N</abbr></span>, <span title="Längengrad">1°&nbsp;31′&nbsp;2″&nbsp;<abbr title="Ost">O</abbr></span></a></span>
</p>
<div class="hintergrundfarbe1 rahmenfarbe1 navigation-not-searchable normdaten-typ-g" style="border-style: solid; border-width: 1px; clear: left; margin-bottom:1em; margin-top:1em; padding: 0.25em; overflow: hidden; word-break: break-word; word-wrap: break-word;" id="normdaten">
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Normdaten&nbsp;(Geografikum): <a href="Gemeinsame_Normdatei" title="Gemeinsame Normdatei">GND</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://d-nb.info/gnd/4113210-5">4113210-5</a></span> | <a href="Library_of_Congress_Control_Number" title="Library of Congress Control Number">LCCN</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://id.loc.gov/authorities/sh85022740">sh85022740</a></span> | <a href="Virtual_International_Authority_File" title="Virtual International Authority File">VIAF</a>: <span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://viaf.org/viaf/172374209/">172374209</a></span> </div>
</div></div></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
Dieser Artikel wurde von <a class="external text" title="Zuletzt bearbeitet am 2025-12-01" href="https://de.wikipedia.org/wiki/?title=Schloss_Chambord&amp;oldid=262039844">Wikipedia</a> herausgegeben. Der Text ist unter <a class="external text" href="https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de">Creative Commons Attribution-Share Alike 4.0</a> verfügbar, sofern nicht anders angegeben. Für die Mediendateien können zusätzliche Bedingungen gelten.
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